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Erschöpfung : Piraten-Pressesprecher zurückgetreten

  • Aktualisiert am

„Ich bin ausgepowert“: Christofer Lang Bild: dapd

Nach Marina Weisband verlieren die Piraten weitere aktive Mitglieder, denen die Belastung zu hoch wird: Bundespressesprecher Christopher Lang und sein Stellvertreter traten am Freitag aus Erschöpfung zurück.

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          Der Bundespressesprecher der Piratenpartei Christopher Lang und sein Stellvertreter Aleks Lessmann sind am Freitag zurückgetreten. „Ich kann nicht mehr, bin für den Moment müde, ausgepowert und erschöpft“, begründete der 25 Jahre alte Lang seine Entscheidung. Die ehrenamtliche Arbeit sei neben „einem normalen Job, einem angemessenen Familienleben und einer grundlegenden gesellschaftlichen Teilhabe nur schwer möglich“. Die Partei brauche „mehr bezahltes“ Personal.

          Auch Langs Stellvertreter Lessmann kündigte am Freitag seinen Rücktritt an: Ohne Lang sei seine Arbeit als Stellvertreter „mit dem noch vorhandenen Personal nicht mehr machbar“. Der Bundesverband der Piratenpartei beschäftigt derzeit nur zwei bezahlte Mitarbeiter: eine hauptamtliche Pressesprecherin, die 800 Euro bezieht, und eine Mitarbeiterin auf 400-Euro-Basis in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin.

          Auch die ehemalige politische Geschäftsführerin Marina Weisband, der ehemalige Schatzmeister René Brosig und der frühere Berliner Landesvorsitzende Gerhard Anger waren aus Überforderung zurückgetreten.

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