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Ermittlungen in Prepper-Szene : Vorbereitet im Schattenreich

Prepper bereiten sich darauf vor, in freier Natur überleben zu können. In Mecklenburg-Vorpommern ermittelt nun aber die Staatsanwaltschaft in der Szene. Bild: Daniel Pilar

Die Prepper-Szene in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt die Ermittler schon lange. Nachdem nun Verbindungen zur Polizei bekannt wurden, kündigt Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) eine schärfere Überprüfung von SEK-Beamten an.

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          Die Abgeordneten des Innenausschusses in Mecklenburg-Vorpommern hatten eine Ausflug geplant. Abfahrt des Landtagsbusses um 8.15 Uhr am Schweriner Schloss stand auf der Einladung, und das Ziel war ausgerechnet das Landeskriminalamt. Doch dazu kam es nicht. Stattdessen saßen die Abgeordneten Ende der Woche in ihrem Sitzungssaal zusammen, um sich von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) berichten zu lassen, was eigentlich los ist bei der Polizei im Land – und welche Verbindungen es zur Prepper-Szene gibt.

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Erst vor Kurzem haben vier Verhaftungen über die Landesgrenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus die Aufmerksamkeit auf diese Fragen gelenkt. Aktive und ehemalige Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei waren verhaftet worden: Gegen sie ermittelt die Staatsanwaltschaft Schwerin wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und wegen gemeinschaftlichen Betrugs.

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