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57 Millionen mehr : Bettina Stark-Watzinger will Erasmus+-Stipendium erhöhen

  • Aktualisiert am

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger bei einer Presskonferenz in Berlin Mitte Januar 2022 Bild: Reuters

Das zusätzliche Geld soll der Bundesbildungsministerin zufolge mehr als jungen 13.700 Menschen zugute kommen – besonders Studenten mit Behinderung oder Kindern.

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          Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat angekündigt, das Erasmus+-Stipendium mit 57 Millionen Euro zu stärken. „Mir liegt sehr am Herzen, dass gerade in diesen Zeiten noch mehr junge Menschen mit Erasmus Europa erfahren können“, sagte die Ministerin am Mittwoch. Das zusätzliche Geld stammt aus dem Europäischen Sozialfonds.

          Dadurch sollen im ersten Jahr 3600 weitere Studenten und insgesamt bis zu 13.700 mehr junge Menschen mit höheren Beiträgen gefördert werden. Im Dezember 2021 waren die Fördersätze für Auslandsaufenthalte von Studenten im Programm Erasmus+ schon einmal erhöht worden.

          Die Grundförderung für Studenten aus Deutschland beläuft sich mit der Bewilligung ab dem Wintersemester 2022/2023 je nach Zielland auf 490 bis 600 Euro. Darüber hinaus erhalten Studenten mit Behinderung, bei Auslandsaufenthalten mit Kindern, aus einem nicht-akademischen Elternhaus oder erwerbstätige Studenten unter bestimmten Voraussetzungen einen zusätzlichen Zuschuss von 250 Euro pro Monat.

          Seit seiner Gründung 1987 hat das Erasmus-Programm über zwölf Millionen junge Menschen in allen Bildungsbereichen mobilisiert. In den nächsten sieben Jahren sollen es noch einmal so viele werden. Erasmus+ unterstützt Studierende in allen Phasen, vom Bachelor bis zur Promotion, bei Studienaufenthalten und Praktika im Ausland bis zu jeweils zwölf Monate mit einer finanziellen Förderung.

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