https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/entlassene-bamf-chefin-soll-ins-innenministerium-wechseln-15807198.html

Jutta Cordt : Entlassene Bamf-Chefin soll ins Innenministerium wechseln

  • Aktualisiert am

Die frühere Bamf-Chefin Jutta Cordt Bild: dpa

Die frühere Chefin des Flüchtlingsamtes soll sich laut eines Berichts im Innenministerium von Horst Seehofer künftig um Digitalisierung kümmern. Ihr Gehalt sinkt um 1700 Euro.

          1 Min.

          Die frühere Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Jutta Cordt, soll einem Zeitungsbericht zufolge ins Innenministerium wechseln. Cordt solle dort als Ministerialdirigentin Aufgaben im Bereich der Digitalisierung wahrnehmen, sagte ein Ministeriumssprecher der „Bild“-Zeitung vom Mittwoch.

          Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte Cordt vor drei Monaten im Skandal um zu Unrecht durch die Bremer Bamf-Außenstelle bewilligte Asylanträge entlassen. Zum neuen Chef der obersten Flüchtlingsbehörde machte Seehofer den Asylexperten aus dem bayerischen Innenministerium, Hans-Eckhard Sommer.

          Cordt werde in ihrem neuen Posten weniger verdienen, meldete „Bild“ weiter. Sie falle von der B9-Besoldung um drei Stufen auf die B6 für Unterabteilungsleiter in Ministerien. Das bedeute einen Gehaltsverlust von 1700 Euro.

          Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hingegen soll nach seinem geplanten Wechsel als Sonderberater für europäische und internationale Fragen im Innenministerium seine Bezüge in Höhe von rund 11.577 Euro behalten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Im Vergleich: Welche Bank zahlt jetzt wie viel Zinsen?

          Zinswende : Welche Bank jetzt wie viel Zinsen zahlt

          So langsam kommt auch bei den großen Banken Fahrt in die Zinswende. Zahlen Commerzbank und Deutsche Bank für Tages- und Festgeld mehr als die Sparkasse von nebenan?
          Auch das Atomkraftwerk in Chooz in den Ardennen steht derzeit wegen Reparaturarbeiten still.

          Frankreich : Der unfreiwillige Atomausstieg

          Frankreichs Reaktoren sollten längst wieder laufen. Daraus wird so schnell nichts. Das bereitet nicht nur den Franzosen Sorge, sondern ist auch für Deutschland ein Problem.
          Bayern-Chef Oliver Kahn bei der Jahreshauptversammlung der Münchener im Oktober 2022

          Krise bei DFL und DFB : Wo ist eigentlich der FC Bayern?

          Im deutschen Diskurs um die Zukunft des Fußballs gibt gerade Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund den Ton an, nicht Oliver Kahn vom FC Bayern. Das wirft Fragen auf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.