https://www.faz.net/-gpf-9jwts

An den Grünen vorbei : SPD wieder zweitstärkste Partei

  • Aktualisiert am

SPD-Chefin Andrea Nahles Bild: AFP

Die Sozialdemokraten ziehen nach ihren sozialpolitischen Vorschlägen in der Wählergunst wieder an den Grünen vorbei Viel gewonnen hat die SPD dennoch nicht.

          Die SPD zieht erstmals seit Mitte Oktober in der Gunst der Wähler wieder an den Grünen vorbei und ist zweitstärkste Partei in Deutschland. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für „Bild am Sonntag“ erhebt, legt sie zwei Punkte zu auf 19 Prozent.

          Die Sozialdemokraten hatten mehrere Vorstöße in der Sozialpolitik gemacht. So rückten sie weiter von den Hartz-IV-Reformen ab und forderten eine Grundrente.

          Die Grünen verlieren zwei Punkte und kommen noch auf 15 Prozent, gefolgt von der AfD mit 13 Prozent. Die Linke gewinnt einen Punkt auf zehn Prozent, die FDP verliert einen Zähler auf acht Prozent. Unverändert stärkste Partei ist weiterhin die Union mit 30 Prozent.

          Weitere Themen

          Ziemiak äußert sich zu Rezo-Video Video-Seite öffnen

          „Er hat einen Punkt getroffen“ : Ziemiak äußert sich zu Rezo-Video

          Nach dem millionenfach angeklickten Youtube-Video mit harschen Attacken auf die CDU lädt die Partei Urheber Rezo zum Gespräch. Im Dialog mit dem Youtuber sei ihm wichtig, wie junge Menschen für Politik begeistert werden könnten, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak in Berlin.

          Briten und Niederländer wählen schon Video-Seite öffnen

          Europawahl-Marathon beginnt : Briten und Niederländer wählen schon

          Drei Tage vor den meisten anderen EU-Bürgern gehen Briten und Niederländer an die Urnen, um ihre künftigen Abgeordneten im Europaparlament zu wählen. In beiden Ländern dürften rechtspopulistische Parteien stark zulegen.

          Topmeldungen

          Kritik an Kramp-Karrenbauer : Wirtschaftsflügel der Union fordert Härte gegen SPD

          Die Amtsführung der CDU-Vorsitzenden sorgt in der Union zunehmend für Unruhe. Der Chef der Mittelstandsvereinigung Linnemann fordert, die CDU müsse programmatisch wieder erkennbarer sein. Im Gespräch ist etwa die Einführung eines Dienstpflichtjahres.

          Nach Rechtsstreit : Wahl-O-Mat darf wieder genutzt werden

          Am Montag musste die Bundeszentrale den Wahl-O-Mat zur Europawahl abschalten – wegen eines Rechtsstreits mit der Kleinpartei Volt. Jetzt ist der Wahl-O-Mat wieder erreichbar – der Streit ist beigelegt.

          „Die Zerstörung der CDU“ : Das Rezo-Video im Faktencheck

          Klima, Wohlstand, Krieg und Protestkultur: Eine zornige Abrechnung wird zum Internethit. Was hält einer genaueren Betrachtung stand? Eine kritische Perspektive auf die vier zentralen Themen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.