https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ekd-synode-einschneidende-sparmassnahmen-17044553.html

EKD-Synode : Einschneidende Sparmaßnahmen der evangelischen Kirche

Digitales Format funktioniert: EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm bei der Synode Bild: Screenshot F.A.Z.

Die evangelische Kirche berät über Sparmaßnahmen bei vielen Institutionen. Sie will sich künftig stärker auf die Pflege der eigenen Mitglieder konzentrieren.

          3 Min.

          Das bestimmende Thema der diesjährigen Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind die geplanten Einsparungen. Bis zum Jahr 2030 sollen auf EKD-Ebene dreißig Prozent gekürzt werden, insgesamt sind das rund 17 Millionen Euro. Es gehe um „einschneidende Maßnahmen“, erläuterte Andreas Barner, der frühere Chef des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim, bei der Einbringung der Vorschläge.

          Reinhard Bingener
          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

          Die geplanten Kürzungen betreffen besonders die beiden kirchlichen Hochschulen für die Theologenausbildung in Wuppertal und Neuendettelsau, deren Fortbestand in der bisherigen Form von der EKD recht unverblümt in Frage gestellt wird. Zu empfindlichen Kürzungen soll es auch bei der Zusammenarbeit mit den Partnerkirchen, den Auslandsgemeinden und der Seemannsmission kommen sowie bei einzelnen Einrichtungen wie dem „Evangelischen Zentrum Frauen und Männer“ oder dem Konfessionskundlichen Institut in Bensheim. Der schon länger finanziell darbenden Johannes-a-Lasco-Bibliothek im ostfriesischen Emden, einer bedeutenden Sammlung zur Geschichte des reformierten Protestantismus, sollen die EKD-Mittel sogar in Gänze gestrichen werden.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Schule für das Leben: Ball der Waffenbrüderschaft im November 1987 in der MfS-Bezirksverwaltung Dresden

          Putin in der DDR : Eine gute Schule für das Leben

          Fünf Jahre arbeitete Waldimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.
          Putin tritt auf dem roten Platz bei einem „Jubelkonzert“ zur Annexion der vier ukrainischen Gebiete auf

          Die Lage in der Ukraine : Für Putin gewonnen, im Felde zerronnen

          Moskau arbeitet das Annexionsprogramm einträchtig ab. Wegen der militärischen Lage mehrt sich derweil die Kritik an der militärischen Führung – unterhalb des Präsidenten. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit wächst.
          „Es reicht aus, wenn man die Muskulatur zweimal die Woche trainiert“, sagt Jürgen Gießing.

          Experte über Krafttraining : Das sind die besten Muskel-Übungen!

          Krafttraining ist gesund – auch im hohen Alter. Ein Experte erklärt, worauf es dabei ankommt, warnt vor den häufigsten Fehlern und verrät, warum regelmäßiges Training sogar das Krebsrisiko reduziert.