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EKD-Ratsvorsitzender : Nikolaus Schneider tritt zurück

  • Aktualisiert am

Nikolaus Schneider Bild: dpa

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider legt sein Amt nieder. Ein Jahr vor Ablauf der Wahlperiode im November tritt Schneider zurück, um mehr Zeit für seine erkrankte Frau zu haben.

          Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat am Montag den vorzeitigen Rücktritt von seinem Amt angekündigt. Grund ist eine Erkrankung seiner Ehefrau Anne, mit der er seit 44 Jahren verheiratet ist.

          Statt bis zum Ablauf seiner Amtszeit im Herbst 2015 will Schneider nur noch bis zur diesjährigen EKD-Synode im November in Dresden an der Spitze der Kirche stehen. Dort soll dann ein Nachfolger gewählt werden, dessen Amtszeit allerdings zunächst nur bis zum Ablauf der Legislaturperiode im Herbst 2015 laufen wird.

          „Die Begleitung meiner an Krebs erkrankten Frau macht diesen Schritt unerlässlich“, teilte Schneider mit. „Unserem gemeinsamen Weg will ich alle Zeit widmen. Dieser Wunsch ist mit meinen EKD-Ämtern nicht zu vereinbaren.“

          Die Familie Schneider hat bereits den tragischen Verlauf einer Krebserkrankung bewältigen müssen. Die jüngste der drei Töchter des Ehepaars Schneider, Meike, starb im Jahr 2005 an Leukämie.

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