Einwanderungsgesetz :
Kein Punktsieg für Oppermann

Lesezeit: 4 Min.
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht Handlungsbedarf für ein Einwanderungsgesetz
Die Unionsfraktion lehnt ein Einwanderungsgesetz, wie es der Koalitionspartner erwägt, ab. Aber auch aus den eigenen Reihen wird SPD-Fraktionschef Oppermann für seinen Vorschlag eines Punktesystems kritisiert.

Die Debatte um ein Einwanderungsgesetz entzweit inzwischen nicht nur die große Koalition, sondern zunehmend auch die Regierungsparteien selbst. Die Unionsfraktion stellt sich quer und verschärft die Konfrontation mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber und dem Koalitionspartner SPD. CDU und CSU im Bundestag sähen keinen Handlungsbedarf, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) am Dienstag in Berlin. Zuwanderung nach Deutschland werde über das geltende Aufenthaltsgesetz geregelt. Das System sei erfolgreich. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte, die Fraktion habe die Ideen intensiv geprüft. Aber: „Ich sehe keine Notwendigkeit.“ Und sie habe auch „keine anderen Signale der Kanzlerin“.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.