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Kartenspiel zur DDR-Geschichte : „Am Ende verliert die Stasi immer“

Die Spieleentwickler Michael Geithner und Martin Thiele-Schwez Bild: dpa

Vor dem Ende der DDR versuchten Stasi-Mitarbeiter, massenhaft Akten zu vernichten. Das ist auch das Ziel eines neuen Spiels: Dokumente verschwinden lassen. Was Spieler dabei über die deutsche Geschichte lernen, erklärt einer der Entwickler im Interview.

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          Herr Thiele-Schwez, Sie haben zusammen mit Ihrem Partner Michael Geithner ein Kartenspiel über die DDR-Staatssicherheit entwickelt, bei dem die Spieler so viele Akten wie möglich vernichten müssen. Ist das nicht verrückt?

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Das Spiel heißt „Stasi raus, es ist aus!“ und entstand in Zusammenarbeit mit dem Stasi-Unterlagen-Archiv sowie dem Berliner DDR-Museum. Vor dreißig Jahren wurden viele Zentralen der Staatssicherheit gestürmt, in Berlin in der Normannenstraße, aber auch in den Bezirken und Kreisen der DDR. Die Bürger wollten verhindern, dass weiterhin Akten vernichtet werden, was die Stasi damals ja massiv versuchte. Alle von uns entwickelten Spiele haben einen Bildungsauftrag, so auch „Stasi raus“.

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