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Ein Jahr vor der Wahl : Merkel lässt ihre Zukunft offen

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Merkel behält ihre Gedanken über ihre Zukunft für sich. Bild: Reuters

Kandidiert die Kanzlerin im kommenden Jahr noch einmal? Einer entsprechenden Frage weicht sie aus. Und CDU-Generalsekretär Tauber lehnt eine Mitgliederbefragung zu Schwarz-Grün im Bund ab.

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          Die CDU-Führung will nach der Bundestagswahl 2017 auch bei einem schwarz-grünen Bündnis keine Mitgliederbefragung zur Koalitionsfrage machen. „In Hessen und Baden-Württemberg wurde die Basis bei der Frage auch sehr intensiv eingebunden, ohne dass es einen Mitgliederentscheid gegeben hätte“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber in einem Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

          Bei den Debatten über die CDU-Parteireform sei sehr deutlich geworden, dass die CDU-Mitglieder „keine rein symbolische Befragung“ wollten, sagte Tauber. Ihnen seien andere Dinge wichtig, etwa, dass möglichst viel CDU-Handschrift in einen Koalitionsvertrag untergebracht werde. „Es soll keine Wiederholung vom letzten Mal geben, als wir einen historischen Wahlsieg errungen haben, aber wegen der Mitgliederbefragung bei der SPD der falsche Eindruck entstand, die hätten viel mehr durchgesetzt“, sagte Tauber mit Blick auf die Bildung der Großen Koalition 2013.

          Angesichts der noch offenen Frage, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel auch 2017 als Spitzenkandidatin für die Union antritt, sagte der CDU-Generalsekretär: „Die Parteivorsitzende wird es uns alle rechtzeitig wissen lassen, wie sie sich mit Blick auf die Wahl 2017 entscheidet.“ Rechtzeitig heiße, dass sich die Union danach noch erfolgreich für den Wahlkampf aufstellen könne. Viele Menschen hofften, dass sie wieder antrete und dem Land weiter diene, sagte Tauber.

          Merkel selbst sagte am Sonntag im ZDF-Sommerinterview auf die Frage nach ihrer politischen Zukunft: „Es wird das gesagt, wenn es notwendig ist, was notwendig ist.“

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