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Nach Streit um Zahlungen : Ehemaliger Berater von Frauke Petry wechselt zu Meuthen

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Angespanntes Verhältnis: Jörg Meuthen und Frauke Petry Bild: dpa

Mit AfD-Chefin Frauke Petry hat sich Michael Klonovsky überworfen – weil sie ihm offenbar Honorare schuldig blieb. Nun wechselt der ehemalige Journalist zu ihrem Widersacher.

          Der Medienberater Michael Klonovsky darf trotz seines Zerwürfnisses mit AfD-Chefin Frauke Petry wieder für die Partei arbeiten. Wie die AfD in Stuttgart am Donnerstag mitteilte, wird er Pressesprecher der AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg. Fraktionschef in Stuttgart ist Jörg Meuthen, der die Bundespartei gemeinsam mit Petry leitet.

          Der frühere „Focus“-Redakteur Klonovsky hatte im Juni 2016 begonnen, für Petry zu arbeiten. Später geriet er mit ihrem Ehemann, dem NRW-Landeschef Marcus Pretzell, wegen angeblich nicht gezahlter Honorare aneinander. Im April veröffentlichte Klonovsky in seinem Blog einen Kommentar, in dem er Pretzell und Petry mit dem amerikanischen Verbrecherduo Bonnie und Clyde verglich.

          Klonovsky ist nicht der erste ehemalige Journalist, der nach einem Streit mit Pretzell von der Partei aufgefangen wird. Im August 2016 hatte der ehemalige Journalist Günther Lachmann bei der Thüringer AfD-Landtagsfraktion angeheuert. Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte Lachmann im Februar 2016 entlassen, nachdem Pretzell den Vorwurf erhoben hatte, der Journalist habe sich seiner Partei als Berater angeboten. Vorsitzender der Thüringer Fraktion ist Björn Höcke. Der rechtsnationale Politiker gehört, ebenso wie Meuthen, zu Petrys parteiinternen Kritikern.

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