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Annegret Kramp-Karrenbauer : Saarländische Ministerpräsidentin weiter gegen „Ehe für alle“

  • Aktualisiert am

CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: dpa

In einem Interview mit der Rheinischen Post bekannte die saarländische Ministerpräsidentin, sie sei weiterhin gegen die „Ehe für alle“. In der Vergangenheit fiel die CDU-Politikerin mit umstrittenen Äußerungen zur Homoehe auf.

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          Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt die „Ehe für alle“ weiterhin ab und sorgt sich um deren gesellschaftlichen Auswirkungen. „Mit der Entscheidung für die ’Ehe für alle’ wird die Welt sicherlich nicht zusammenstürzen“, sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montag). „Man muss aber im Blick behalten, dass das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts dadurch nicht schleichend erodiert.“

          Zugleich betonte Kramp-Karrenbauer, sie verstehe, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entscheidung im Bundestag über die „Ehe für alle“ als Gewissensentscheidung freigegeben hat. „Ich sehe in meiner Partei, dass dazu jeder seine persönliche Meinung hat, das respektiere ich“, sagte die CDU-Politikerin. Sie selbst halte an ihrer ablehnenden Haltung fest.

          Kramp-Karrenbauer hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geäußert. Viel Widerspruch erntete sie für eine Interview-Äußerung im Jahr 2015, als sie warnte: Wenn die Definition von Ehe geöffnet werde „in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen“.

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