https://www.faz.net/-gpf-90adm

Annegret Kramp-Karrenbauer : Saarländische Ministerpräsidentin weiter gegen „Ehe für alle“

  • Aktualisiert am

CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: dpa

In einem Interview mit der Rheinischen Post bekannte die saarländische Ministerpräsidentin, sie sei weiterhin gegen die „Ehe für alle“. In der Vergangenheit fiel die CDU-Politikerin mit umstrittenen Äußerungen zur Homoehe auf.

          Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt die „Ehe für alle“ weiterhin ab und sorgt sich um deren gesellschaftlichen Auswirkungen. „Mit der Entscheidung für die ’Ehe für alle’ wird die Welt sicherlich nicht zusammenstürzen“, sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montag). „Man muss aber im Blick behalten, dass das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts dadurch nicht schleichend erodiert.“

          Zugleich betonte Kramp-Karrenbauer, sie verstehe, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entscheidung im Bundestag über die „Ehe für alle“ als Gewissensentscheidung freigegeben hat. „Ich sehe in meiner Partei, dass dazu jeder seine persönliche Meinung hat, das respektiere ich“, sagte die CDU-Politikerin. Sie selbst halte an ihrer ablehnenden Haltung fest.

          Kramp-Karrenbauer hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geäußert. Viel Widerspruch erntete sie für eine Interview-Äußerung im Jahr 2015, als sie warnte: Wenn die Definition von Ehe geöffnet werde „in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen“.

          Weitere Themen

          Was erhoffen sich Kim und Putin?

          Treffen in Wladiwostok : Was erhoffen sich Kim und Putin?

          Es tut sich Historisches in Russlands Fernem Osten. Nordkoreas Machthaber trifft erstmals den Kreml-Präsidenten. Die Stimmung dürfte gut sein.

          Bewegende Trauerzeremonie für Journalistin Lyra McKee Video-Seite öffnen

          Abschied in Belfast : Bewegende Trauerzeremonie für Journalistin Lyra McKee

          Unter großer Anteilnahme wurde in einer Trauerfeier der getöteten nordirische Journalistin Lyra McKee in Belfast gedacht. Führende Politiker aus Großbritannien und Irland nahmen an der Zeremonie in der Kathedrale St. Anne’s teil. Pfarrer Martin Magill rief die politischen Parteien zum Zusammenrücken auf.

          Eine Versammlung an zwei Standorten Video-Seite öffnen

          Das EU-Parlament : Eine Versammlung an zwei Standorten

          Die Europa-Abgeordneten tagen abwechselnd an zwei Standorten: im ostfranzösischen Straßburg und in Brüssel. Die europäischen Beamten erfüllen ihre Aufgaben von Luxemburg aus. Im Plenarsaal sitzen die Abgeordneten nach politischen Fraktionen geordnet, nicht nach ihrer Nationalität.

          Topmeldungen

          Die Faust geballt, der Blick geht nach Berlin: Robert Lewandowski zieht mit dem FC Bayern ins DFB-Pokalfinale ein.

          Furioses 3:2 in Bremen : FC Bayern nach Spektakel im Pokalfinale

          Die Münchener führen im Halbfinale des DFB-Pokals lange, dann trifft Werder Bremen binnen weniger Sekunden gleich zwei Mal. Doch am Ende jubelt trotzdem der FC Bayern – Trainer Kovac stellt zudem eine beeindruckende Bestmarke auf.
          Weltweit vernetzt: Eine Facebook-App in der vietnamesischen Version.

          Soziales Netzwerk : Facebook rechnet mit Milliardenstrafe

          Datenschutzermittlungen der Verbraucherschutzbehörde FTC drücken den Gewinn des sozialen Netzwerks. Trotzdem macht das Unternehmen einen Milliardengewinn.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.