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Islamistischer Gefährder : Wie der Dresdner Messerangriff Kritik am Abschiebeverbot befeuert

Blumen und Kerzen liegen unweit des Residenzschlosses vor einem Bauzaun an der Schlossstraße in Dresden. Bild: dpa

Ein polizeibekannter islamistischer Gefährder konnte kurz nach seiner Haftentlassung mutmaßlich einen Menschen töten. Dass er das Land verlassen sollte, stand schon seit Monaten fest. Doch Abschiebungen nach Syrien sind derzeit ausgesetzt – auch für Straftäter.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Blutbefleckte Pflastersteine, ein paar Grablichter und Blumen zeugen von der Tat, die sich vor gut zwei Wochen im Dresdner Stadtzentrum ganz in der Nähe der Frauenkirche ereignet hat. An jenem Sonntagabend waren zwei Männer, 53 und 55 Jahre alt, die aus Köln und Krefeld kamen und in Dresden zu Besuch waren, auf dem Rückweg von einem Restaurant zu ihrem Hotel, als sie in Nähe der Schlossstraße unvermittelt von einem Mann mit einem Messer angegriffen wurden.

          Stefan Locke

          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Was zu dem Angriff führte, ob es einen Wortwechsel, eine Auseinandersetzung oder zuvor bereits ein anderes Zusammentreffen von Täter und Opfern gegeben hat, ist nach wie vor unklar. Der 55 Jahre alte Mann starb kurz darauf im Krankenhaus, sein Begleiter wurde schwer verletzt, konnte aber inzwischen in seine Heimat zurückkehren.

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