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Dresden : Pegida stellt Bürgermeister-Kandidatin auf

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Tatjana Festerling wurde am Ostermontag als Pegida-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Dresden präsentiert. Bild: dpa

Die frühere AfD-Politikerin Tatjana Festerling tritt für Pegida bei der Bürgermeisterwahl in Dresden an. Zur Kundgebung am Ostermontag kamen wieder mehr Anhänger.

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          Die asyl- und islamfeindliche Pegida-Bewegung tritt bei der Dresdner Oberbürgermeisterwahl mit einer eigenen Kandidatin an. Bei der Demonstration am Ostermontag präsentierte Pegida-Gründer Lutz Bachmann die ehemalige Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling. Nachdem bereits vor Wochen diese Absicht bei einer Kundgebung in Chemnitz durchgesickert war, habe es Tausende positiver Zuschriften gegeben, sagte Bachmann. Die Dresdner wählen am 7. Juni ein neues Stadtoberhaupt.

          Zur 22. Pegida-Kundgebung am Montag kamen wieder mehr Teilnehmer als in den vergangenen Wochen. Die Polizei zählte auf dem Altmarkt rund 7.100 Demonstranten, die Veranstalter sprachen sogar von 14.000. Sie reisten offensichtlich aus verschiedenen Regionen in ganz Deutschland an. Zu sehen waren unter anderem Plakate, die die Bundeskanzlerin in Nazi-Uniform mit einem Euro-Zeichen an Stelle des Hakenkreuzes zeigten.

          Festerling trat beim „Osterspaziergang“ der Asylkritiker bereits zum vierten Mal in Erscheinung. In ihrer Rede attackierte sie unter anderem sexuelle Früherziehung und machte Stimmung gegen „unverschämte Minderheiten aus islamischen Ländern“.

          Der „Osterspaziergang“ galt für Pegida als Generalprobe für die am kommenden Montag geplante Großkundgebung. Dann soll der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders sprechen. Die Bewegung zog zuletzt immer weniger Menschen an. In der vergangenen Woche kamen 2.900 Menschen zur Kundgebung.

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