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Mögliche Verbindung zum IS : Drei Terrorverdächtige in Berlin verhaftet

  • Aktualisiert am

Hauseingang zum Moschee-Verein „Fussilet 33“ Bild: dpa

Bei einer Anti-Terror-Razzia in Berlin sind drei Männer festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, sich im Ausland zur Vorbereitung von Terroranschlägen ausbilden lassen zu wollen.

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          In Berlin sind am Dienstag drei Männer unter Terrorverdacht verhaftet worden. Es habe Durchsuchungen und Festnahmen mit Haftbefehlen gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Es gehe um den Verdacht auf Terror und Islamismus. Die Federführung liege bei der Staatsanwaltschaft. Als erstes hatte die „Bild“-Zeitung über die Festnahmen berichtet.

          Gegen die Verdächtigen im Alter von 21, 31 und 45 Jahren seien Haftbefehle vollstreckt worden, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Es bestehe der Verdacht einer geplanten „Ausreise in Kampfgebiete" – womöglich Syrien oder der Irak. Es bestehe auch die Annahme, dass es Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gebe. Eine unmittelbare Anschlagsgefahr für Deutschland bestand demnach nicht.

          Den Männern wird dem Polizeisprecher zufolge aber vorgeworfen, sich in Ausbildungslagern im Ausland zur möglichen Vorbereitung von Terroranschlägen ausbilden lassen zu wollen. Direkte Bezüge zum Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, Anis Amri, gibt es demnach nicht.

          Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurde auch die „Fussilet“-Moschee in Berlin-Moabit durchsucht, wo die Männer verkehrt haben sollen. Der Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri war in diesem Moschee-Verein ein- und ausgegangen. Auch unmittelbar vor dem Terroranschlag am 19. Dezember war er dort von einer Überwachungskamera gefilmt worden.

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