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Doppelmordfall Söring : Zweifler an der Schuld

Jens Söring (rechts) und Unterstützer mit Peter Beyer Bild: Wolfgang Eilmes

Als transatlantischer Koordinator der Bundesregierung reist Peter Beyer an viele Orte. Nun hieß er den als Doppelmörder verurteilten Jens Söring in Deutschland willkommen. Wie groß ist seine Anteilnahme an dem Fall?

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          Seine Funktion als transatlantischer Koordinator der Bundesregierung hat Peter Beyer (CDU) kürzlich bis nach China geführt – er wollte vom Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik auf beiden Seiten einen persönlichen Eindruck gewinnen. Nun ist der 49 Jahre alte Politiker wegen einer ganz kurzen Dienstreise in die Kritik geraten – Beyer gehörte am Frankfurter Flughafen zu jenen, die den aus Amerika abgeschobenen, dort einst als Doppelmörder verurteilten Jens Söring zuhause willkommen hießen. Denn so wie in den Vereinigten Staaten scheiden sich auch hierzulande an diesem Fall die Geister.

          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Die einen glauben, Söring sei das Opfer einer amerikanischen Unrechtsjustiz, die ihn drei Jahrzehnte lang seiner Freiheit beraubt habe. Er hatte einst gestanden, als Student den Doppelmord an den Eltern seiner Freundin verübt zu haben, hatte dieses Geständnis später widerrufen und angegeben, er habe damit nur die junge Frau schützen wollen.

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