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Dokumentationszentrum eröffnet : Verlust und Versöhnung

Vertriebene aus Ostpreussen 1946 auf dem Weg nach Westen Bild: epd

Das Wirken der Vertriebenen beim Wiederaufbau, aber auch der Versöhnung mit den östlichen Nachbarn ist ohne Beispiel und ein bleibendes Vorbild.

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          Die überschaubare deutsche Kolonialgeschichte ist zuletzt verstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Ja, ihr scheint, bis hinein in den Entwurf des Wahlprogramms der Grünen, zurzeit mehr Gewicht als dem Menschheitsverbrechen des Holocausts beigemessen zu werden. Das ist bemerkenswert, schließlich wirkt die Schoah noch unmittelbar: Es leben noch Opfer, Zeugen und auch Täter. Es liegt aber im Zug der Zeit, fernes historisches Unrecht besonders aufzuarbeiten und daraus Forderungen abzuleiten.

          Schwieriger wird es, wenn es um Verbrechen an Deutschen geht. Wenn man sich überhaupt erinnert, ist hier sogleich die Einordnung Pflicht: Auch die Vorgeschichte müsse bedacht werden; alles sei in den Zusammenhang zu stellen; dazu gehört die Frage, ob nicht auch die Opfer zugleich Täter waren.

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