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Ärger um Flüchtlingsunterkunft : Retten, was zu retten ist

Auf alles gefasst: Bürgermeister König (links) und Innenminister Grote Bild: dpa

In einem Dorf in Schleswig-Holstein kommt auf jeden vierten Bürger ein Flüchtling – irgendwann kippte die Stimmung. Innenminister Hans-Joachim Grote steht deshalb auf einer Bürgerversammlung in der Kritik.

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          Als der Fahrer die Limousine aus der Landeshauptstadt hinaus und hinein in die norddeutsche Provinz lenkt, senkt sich die Sonne schon langsam. Felder ziehen am Autofenster vorbei und Wälder, am Horizont drehen sich träge ein paar Windräder. Hans-Joachim Grote, der Innenminister Schleswig-Holsteins, sitzt im Fond des Wagens und sagt, er erwarte ja nicht, dass ihm alle Menschen nach diesem Abend zustimmen. Natürlich nicht. „Sie sollen jedoch erkennen, dass wir als Landesregierung wissen, wie es ihnen geht“, fährt er fort. „Und auch, wie es weitergeht.“ Das ist schwieriger, als es klingt.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Vor Grote liegt ein Abend, den viele im Land gespannt erwarten. Ein schwieriger Abend. Er fährt nach Boostedt, er will mit den Bürgern reden. In dem kleinen Dorf liegt eine von zwei Landesunterkünften für Flüchtlinge. Das hat lange keine großen Schlagzeilen gemacht, bis der Bürgermeister sich geäußert hat.

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