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Binnen-I und Gender-Stern : Gendern grenzt aus

Ist die Gliederpuppe wirklich weiblich? Und der Stern männlich? Bild: Picture-Alliance

Binnen-I und Gender-Stern: Dass Sprache geschlechtersensibel gebraucht werden soll, ist weithin unstrittig. Doch das Gendern bringt neue Diskriminierungen mit sich.

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          Verständlichkeit und Einheitlichkeit einer Sprache sind ein hohes Gut, zumal beim Deutschen. Anders als fast alle anderen europäischen Sprachen umfasst es noch heute verschiedene Kulturräume, landesweit oder regional ist das Deutsche Amtssprache in sieben Ländern.

          Freilich ist Sprache kein statisches, ein für alle Mal normiertes Konstrukt. Dialekte, regionale Eigenheiten und Fachvokabular sind ebenso Teil jeder lebendigen Sprache wie soziolinguistische Codes, die Bildungsbarrieren innerhalb einer Sprachgemeinschaft markieren. Insoweit sind Sprachen und ihr Gebrauch ein Produkt kultureller sowie sozialer Dynamiken – Standardisierung in Schrift und Wort zum Zweck jener Verständlichkeit und Einheitlichkeit eingeschlossen.

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          Setzt sich die Gendersprache durch? Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen.

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