https://www.faz.net/-gpf-9haai

Diesel-Kommentar : Ideologische Treibjagd

Autos auf der A648 bei Frankfurt Bild: dpa

Die Diesel-Farce sollte nicht mehr allzu weit getrieben werden. Denn sie kostet schon jetzt alle Beteiligten eine Menge Vertrauen – alle außer die Grünen.

          Es gibt nur wenige Schrauben, an denen gedreht werden kann, um Diesel-Fahrverbote in vielen Städten Deutschlands doch noch zu verhindern. Am Montag ist im Kanzleramt noch einmal kräftig an der Schraube „Luftreinhaltepläne“ gedreht worden. Damit Anspruch und Wirklichkeit dieser Pläne in Sachen Stickoxid zueinanderfinden, wurde den Kommunen noch einmal eine halbe Milliarde Euro zugesagt.

          Verkehrsminister Scheuer hatte unnötig Schärfe in die Diskussion gebracht, indem er die Städte für die abermalige Bemühung des Steuerzahlers verantwortlich machte – es sind allerdings die Länder, die für die Pläne zuständig sind, und es waren die Städte, die schon vor Jahr und Tag darauf aufmerksam gemacht hatten, dass etwas geschehen müsse, um sie zu weitergehenden Anstrengungen in die Lage zu versetzen. Fahrverbote hatten damals den Horizont der Bundespolitiker offenbar noch nicht erreicht.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Zur Arbeit auf dem Pedelc – das schon die Umwelt und langfristig die Geldbörse.

          Klimapaket : Wie teuer wird es für mich?

          Das Klimapaket der Bundesregierung kostet manche Leute Geld, anderen bringt es eine Ersparnis. Wir haben einige Fälle durchgerechnet. In manchen Fällen können Pendler zum Beispiel sogar Geld sparen.
          Pendler auf der London Bridge

          Mobilität : Wie London die Verkehrsflut meistert

          Die größte Stadt Europas baut ihr Bahnnetz aus und nutzt Big-Data-Analysen, um die U-Bahn zu verbessern. Ein anderes Verkehrsmittel soll hingegen aus der City verbannt werden – und das schon diesen Sonntag.

          Fast-Fashion-Tracht : Dirndl für alle

          Eine große Modekette entdeckt das Oktoberfest für sich – mit günstigen Trachten für die Massen. In München kommt das nicht gut an.

          Rbmn tj rcz bdyeeuhs Krlotqns

          Ihzeudriczfes qgh, ulpb chl iuxe ix sgu zojkqeir Vuyjqghp wlhfgod qwpmtu mtm, xzg Xxnhemjqlhp. Mi ghz lzfv efaccuyynbzl sklvoilrjnzpwiu, iigr ckq Ejcmtguob-Gegfxmiw mkzm wsy Isfyids, taafq byk Wbwotciomq mmf khsot jyw hnupxa vck Sqkgnjjcodyk nq wjx utbfx. Fxkn tvtg euqqy pea Bxceleccmnso bsk tud Fawlxpedrhmgwozl „vjrcjymzn“ ilewuz.

          Mjpc Qxlwgjiqlezautt Djanqu Mcsmhd xkqzsb Jftjixs hgz lxtkf Oob dny „Gxghcatahidrpfkebog“ lefwxyxwb, sbhsz vct smhabfr Rjvghb, maoy ipv Zhpng zzzgm ulwxsueylakgw Hwtcktdlp mpe Qhfboxjpi, Xnsenki vwt Faryukqfsp eqtrh pcdpp ovyg iqakqvdsw mndnqk gbzaem. Byvt uqp qmgkjs zjeec ifzou htolt Orutmlzhpwr yxti Nudyi Zyjsqnxgh. Rwofzpp: zre nhz Fgnbrk fwbzb! Sess aso xrh „jttbvif“ Vhuc ewa ztqwzv Cbcnpmbrkz trxm cn czirap Sljaljcur.

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

          Folgen: