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Mitgliederschwund hält an : Die SPD verliert und verliert und verliert

Haben weniger Menschen in der Geldbörse: Eine Mitgliederkarte der SPD Bild: dpa

Viele Parteien haben Mitglieder verloren; doch nirgends ist es so schlimm wie bei der SPD. Inzwischen gibt es mehr Genossen über 80 als unter 30.

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          Fragt man die beiden Vorsitzenden, befindet sich ihre SPD in gutem Zustand. Fragt man den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, wird die Partei vom Herbst an Deutschland regieren. Blickt man indessen auf die Zahlen, ergibt sich ein dunkleres Bild. Denn die SPD schrumpft.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Allein in den vergangenen knapp drei Jahren hat sie rund 60.000 Mitglieder verloren, 1800 jeden Monat. Schaut man weiter zurück, ergibt sich ein Mitgliederschwund von mehr als einer halben Million Genossinnen und Genossen seit 1990. Mehr als die Hälfte der einstiegen Parteimitglieder sind weg.

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