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FAZ Plus Artikel Krise in der Partei : Der SPD bleibt nur die Notbremse im Falle Maaßen

Im Gegensatz zu vielen Gegnern der großen Koalition in der Partei verteidigt Scholz Nahles im Maaßen-Streit. Bild: dpa

Es war schon eine Leistung der Sozialdemokraten, aus dem Fall Maaßen innerhalb einer Woche einen Fall SPD gemacht zu haben. Von Seehofer wird die Partei vorgeführt.

          Es war schon eine Leistung der Sozialdemokraten, aus dem Fall Maaßen innerhalb einer Woche einen Fall SPD gemacht zu haben. Genauer gesagt, ist es eine Leistung der Parteivorsitzenden. Wie konnte es dazu kommen? Eigentlich fing doch für die SPD alles gut an. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hatte Zweifel an der Echtheit eines wenige Sekunden langen Video aus Chemnitz geäußert und sich damit auf eine Weise in die Politik eingemischt, die der SPD eine Steilvorlage bot. Und als er seine merkwürdigen Äußerungen dann vor dem Innenausschuss noch nicht einmal belegen konnte, war für die SPD die Gelegenheit gekommen, darauf zu pochen: Maaßen muss gehen.

          Wie die Partei ihrer Forderung Nachdruck verlieh, das passierte eigentlich genau so, wie die SPD sich ihre Erneuerung vorstellt: energisch, geeint, angriffslustig. Und tatsächlich sah es so aus, als könne die SPD einen Punkt machen. Denn das Hauptziel gelang: Maaßen soll nicht mehr Präsident des Verfassungsschutzes sein. Dass es dabei ohne Kompromiss nicht abgehen würde, war auch klar, denn Horst Seehofer hatte Maaßen immer wieder gestärkt. Noch auf dem Heimweg vom Koalitionsgipfel am Dienstag im Kanzleramt meinte Andrea Nahles, das Thema sei abgeräumt. Vorsichtshalber wollte die Vorsitzende die Mitglieder noch per Brief beschwichtigen wegen des heiklen Punktes, den sie natürlich auch sah: Maaßen wird Staatssekretär, also befördert.

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          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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