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Kommentar : Noch an zu vielen Stellen hohl

Rekruten der Bundeswehr beim Feierlichen Gelöbnis Bild: dpa

Auch wenn der Bau von Kindergärten populärer ist: Die Truppe muss wachsen.

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          Die Erhöhung von Verteidigungsausgaben ist, mit Ausnahme von Staaten wie Russland, China und vielleicht noch Trump-Amerika, nirgends populär. Auch in Deutschland bringt der Bau von Kindergärten mehr Stimmen ein als die Anschaffung von Panzern. Doch kann der Frömmste sich nicht auf das Einweihen von Kitas beschränken, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

          Dem muss demonstriert werden, dass auch eine ausgesprochen friedfertige Demokratie wie die deutsche sich zu wehren wüsste, wenn sie und ihre Verbündeten angegriffen würden, auf welche Weise auch immer. Die Aufstockung der Bundeswehr ist nicht allein geboten, weil Trump die Bündnistreue Amerikas von einer neuen Lastenteilung in der Nato abhängig macht.

          Deutschlands wachsende Rolle als europäische Stabilitäts- und Garantiemacht verlangt auch einen entsprechenden militärischen Unterbau. Er ist noch an zu vielen Stellen „hohl“, wie die Ministerin zugibt. Diese Hohlräume müssen dauerhaft gefüllt werden, wenn die Bundeswehr ihren Hauptauftrag in Friedenszeiten erfüllen soll: abschreckend zu wirken.

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