https://www.faz.net/-gpf-9k3ln

Deutschlandtrend : Wähler erkennen wachsende Unterschiede zwischen CDU und SPD

  • Aktualisiert am

Andrea Nahles (links) und Angela Merkel stehen vor dem Koalitionsausschuss am 26. Juni 2018 auf einem Balkon des Bundeskanzleramts. Bild: dpa

Union und SPD driften bei Sozial- und Zuwanderungspolitik auseinander. In der Wählergunst können die Groko-Parteien der jüngsten Umfrage zufolge zulegen.

          1 Min.

          Fast drei Viertel der Deutschen registrieren nach einer Umfrage wachsende inhaltliche Unterschiede zwischen SPD und CDU. 74 Prozent der Befragten gaben im am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-„Deutschlandtrend“ an, die Unterschiede zwischen den Parteien seien angesichts der SPD-Vorschläge zur Sozialpolitik und der CDU-Debatte zur Zuwanderungspolitik größer geworden. Ebenfalls 74 Prozent gaben an, sie begrüßten eine wachsende Unterscheidbarkeit der beiden Parteien.

          Das zeigte sich auch bei der sogenannten Sonntagsfrage. Im Vergleich zur zurückliegenden Umfrage eine Woche zuvor legten CDU/CSU und SPD um jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Union erhielte demnach 30 Prozent der Wählerstimmen, bei der SPD wären es 18 Prozent. Etwa gleichauf mit der SPD wären mit 18 Prozent die Grünen. Die AfD bekäme zwölf Prozent. FDP und Linke erhielten jeweils acht Prozent der Stimmen. AfD, FDP und Grüne verloren jeweils einen Prozentpunkt. Der Anteil für die Linke blieb unverändert.

          Einen ähnlichen Aufwärtstrend für Union und SPD hatten jüngst auch andere Meinungsforschungsinstitute in Umfragen ermittelt.

          Weitere Themen

          „nationale Schande“ der Republikaner Video-Seite öffnen

          Streit zum Auftakt : „nationale Schande“ der Republikaner

          Mit heftigem Streit über die Verfahrensregeln hat der US-Senat seine Debatte im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump begonnen. Die Demokraten bezeichnen das Vorgehen der Republikaner als "nationale Schande", „lächerlich“ und „gefährlich“ für das Land.

          Topmeldungen

          Illustration des Asteroideneinschlags im heutigen Golf von Mexiko, der den Chicxulub-Krater verursacht hat.

          Ausrottung der Dinosaurier : Die Mutter der Katastrophen

          Das Massensterben der Dinosaurier und vieler anderer Arten vor 66 Millionen Jahren war sehr wahrscheinlich nicht hausgemacht. Die neusten Spuren führen weg von den großen Vulkanen – und hin zu einem einzelnen Ereignis.
          Das Gefangenenlager der Vereinigten Staaten in Guantánamo auf Kuba (Archivbild)

          Psychologe über Waterboarding : „Ich würde es wieder tun“

          Der Psychologe James Mitchell hat die Folter des Waterboarding mitentwickelt und an Gefangenen angewandt. In einer Anhörung vor einem Militärgericht zeigte Mitchell keine Reue – er findet: Andere hätten die Grenzen überschritten.
          Das Bewusstsein für Tierwohl ist gestiegen

          Tierwohl : Wann fühlt sich die Kuh richtig gut?

          Den Deutschen ist das Tierwohl sehr wichtig. Ein verbindliches Siegel wird es aber erst einmal nicht geben. Dem steht schon das Europarecht entgegen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.