Ankündigung von Jens Spahn :
Deutschland plant bilateralen Vertrag zum Sputnik-V-Ankauf

Lesezeit: 3 Min.
Bayern hat sich schon 2,5 Millionen des russischen Impfstoffs gesichert.
Die EU will derzeit keinen Vorvertrag über den Kauf von Sputnik V schließen. Der Bundesgesundheitsminister will deshalb selbst mit Russland verhandeln. Die Länderchefs von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern loben den Plan.

Deutschland will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen bilateralen Vertrag für den Ankauf des russischen Impfstoffs Sputnik V aushandeln. In der Sitzung der EU-Gesundheitsminister habe die EU-Kommission am Mittwoch erklärt, dass sie keinen Vorvertrag zu Sputnik V wie mit den anderen Impfstoffanbietern schließen wolle, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Daraufhin habe Bundesminister Jens Spahn bei dem Treffen angekündigt, dass Deutschland bilateral einen Vertrag aushandeln werde, um sich den Impfstoff zu sichern. Das bestätigte Spahn am Donnerstag in einem Interview im Radiosender „WDR5“.

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