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Aufwendige Bürokratie : Deutschland ist auf Massenimpfungen nicht vorbereitet

Ein Seniorin wartet in Begleitung ihres Sohnes im Hamburger Impfzentrum vor dem Anmeldeschalter Bild: dpa

Schon in wenigen Wochen wird Deutschland so viel Impfstoff haben, dass den Impfzentren eine Überlastung droht. Wird die bisherige Priorisierung von Risikogruppen dann zum Problem?

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          Im Impfzentrum gibt es jetzt Schlangen. Keine langen, es warten nur ein paar Dutzend Menschen in der riesigen Messehalle, dem zentralen Impfzentrum Hamburgs. Eine Weile war hier nicht viel los, weil der Impfstoff fehlte. Der ist zwar noch immer knapp und das Impfzentrum nicht ausgelastet. Aber allmählich geht es doch voran.

          Reinhard Bingener
          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Ein Bildschirm zeigt die aktuellen Zahlen: 1795 Impflinge sind es heute bis zum Abend. Für bis zu 7000 Impfungen ist das Zentrum geplant worden. Absehbar ist aber auch, dass Schlangen in Impfzentren schon bald zum Problem werden. Noch ist der Impfstoff Mangelware, bald aber kommt so viel, dass es schwierig wird, ihn schnell zu verimpfen. Größere Impfzentren werden nicht reichen. Die Politik wird den Aufwand rund um Termin und Prioritätengruppen drastisch reduzieren müssen.

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