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Lukaschenkos Flüchtlinge : Deutschland darf sich nicht erpressen lassen

  • -Aktualisiert am

Flüchtlinge aus dem Irak erreichen nach einer tagelangen Odyssee Polen. Bild: Daniel Pilar

Der Diktator von Minsk jagt Flüchtlinge über die Grenze nach Polen, um so die Europäer zu erpressen. Schon Honecker setzte mit Migranten gezielt den Westen unter Druck. Es ist Zeit, aus den Fehlern von damals zu lernen.

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          Schleuser sind finstere Gestalten, die verzweifelten Menschen Geld abknöpfen, um sie in maroden Booten oder stickigen Lastwagen nach Europa zu schicken oder in den Tod. Es gibt allerdings auch Schleuser in gut ausgeleuchteten Präsidentenpalästen. Zum Beispiel den belarussischen Machthaber Lukaschenko. Mit der Hilfe Putins lässt er Ausländer ohne Visum nach Minsk fliegen und an die europäische Grenze karren. Viele erreichen so Deutschland, mehr als 5000 waren es in den vergangenen Monaten. Andere sterben im Grenzgebiet zu Polen, abgeschirmt von der Weltöffentlichkeit, an Unterkühlung und Erschöpfung.

          Lukaschenko ist nicht der Erste, der auf so eine infame Idee kommt. Auch der türkische Präsident Erdogan lässt die Europäer gern seine Macht spüren und öffnet die Grenze nach Griechenland, wann immer es ihm passt – Deal hin oder her. Und schon lange vorher, als Erdogan und Lukaschenko noch mehr oder weniger unschuldige junge Männer waren, hatte ein Deutscher jenseits des Eisernen Vorhangs den Einfall, die Nöte von Menschen für seine Zwecke zu missbrauchen.

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