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Deutsche Ebola-Helfer : Berlin prüft militärischen Schutz oder Bewaffnung

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Im Schutzanzug mit Namen auf dem Kopf: Ein Arzt im Einsatz gegen die Ebola-Seuche in Liberia Bild: AFP

Für die Ebola-Hilfmission deutscher Freiwilliger soll die Bundesregierung erwägen, einen eigenen Learjet für den Krankentransport zu kaufen. Militärischen Schutz oder eine eigene Waffe für die Helfer sind auch Optionen.

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          Auswärtiges Amt und Bundesverteidigungsministerium arbeiten mit Hochdruck an der geplanten Hilfsmission für Ebola-Kranke in Westafrika. Das Außenministerium erwäge, ob die Bundesregierung nicht einen eigenen Learjet für den Transport von an der Seuche Erkrankter kaufen solle, berichtete der „Spiegel“ am Samstag. Das Bundesverteidigungsministerium prüfe Ebola-Helfer aus Deutschland militärisch schützen zu lassen oder zu bewaffnen.

          Experten des Bundesverteidigungsministeriums forderten demnach in einem Papier an Staatssekretär Gerd Hoofe, eine Entscheidung über die „mögliche Bewaffnung des Personals zum Selbstschutz“ oder die „Bereitstellung möglicher Sicherheitskräfte“ zu treffen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte den Freiwilligen in ihrem Aufruf „Absicherung“ zugesagt. Die Sicherheit der Bundeswehrangehörigen sei ein wesentliches Element ihrer Einsätze, sagte ein Sprecher in Berlin.

          Von der Leyens Aufruf richtete sich vor allem an medizinisches Personal, aber auch an Techniker und Logistiker. Sie sagte den Freiwilligen auch eine Schulung im Umgang mit Ebola, eine Unterrichtung über die Lage vor Ort und einen finanziellen Ausgleich zu. Bis Donnerstag hatten sich nach Angaben der Ministerin rund 4500 Freiwillige gemeldet.

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