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BSI-Chef im Gespräch : „Wirtschaftsspionage ist kontrollierbar“

Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), zeigt dem Roboter „Pepper“ ein Selfie Bild: dpa

In Nordkorea gelingen den Hackern immer wieder spektakuläre Cyberangriffe. Die Russen greifen nach Belieben Ziele in Deutschland an. Im F.A.Z.-Gespräch erklärt der BSI-Chef Arne Schönbohm, wie sich Deutschland dagegen wehren kann.

          5 Min.

          Herr Präsident, Nordkorea ist eines der ärmsten Länder der Welt, trotzdem gelingen den Hackern dort spektakuläre Cyberangriffe. Die Russen greifen nach Belieben Ziele in Deutschland an, zum Beispiel den Deutschen Bundestag. Warum können wir den Wettlauf mit solchen Mächten nicht gewinnen?

          Morten Freidel

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Ich glaube, unsere Chancen stehen da nicht schlecht. Die Länder, die deutlich stärker digitalisiert sind als Nordkorea, wie etwa Deutschland, können viel leichter und häufiger angegriffen werden. Der Verteidiger muss immer erfolgreich sein, der Angreifer muss nur einmal erfolgreich sein. Das ist die Realität, in der wir heute leben.

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