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Debatte um Aufhebung : Was wird aus der Maskenpflicht?

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In einem Geschäft in Rosenheim: Hier muss Maske getragen werden. Bild: dpa

Die Debatte darüber, ob die Maskenpflicht aufgehoben werden soll, ist in vollem Gange: Der SPD-Vorsitzende Walter-Borjans ist gegen eine Aufhebung im Handel – und damit auf einer Linie mit der CDU-Spitze. Einige Länderchefs dagegen sind für Lockerungen.

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          Der SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans lehnt eine Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel ab und liegt damit nach eigener Aussage auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Ich habe heute noch mit der Bundeskanzlerin darüber gesprochen und wir sind uns einig, dass das Maskentragen in Geschäften eine Zumutung ist, aber eine zumutbare Zumutung“, sagte Walter-Borjans am Sonntagabend auf „Bild live“. Der SPD-Chef sprach sich dafür aus, in der Corona-Pandemie weiter Vorsicht walten zu lassen. „Im Geschäft werde ich eine Maske anziehen. Und wenn das alle tun, haben wir einen großen Teil von Infektionsmöglichkeiten eingedämmt“, sagte Walter-Borjans. Das werde er auch anderen Sozialdemokraten sagen, die zu mehr Lockerungen neigten.

          Die Debatte über ein baldiges Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel war am Wochenende ins Rollen geraten, nachdem sich Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) gegenüber der „Welt am Sonntag“ für einen solchen Schritt in seinem Land ausgesprochen hatte. Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte eine Lockerung favorisiert. Gegen ein zeitnahes Ende der Pflicht für den Mund-Nasen-Schutz in Geschäften sprachen sich am Sonntag indes Bayern, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hamburg aus.

          Wie Sie mit Ihrer Gesichtsmaske richtig umgehen

          Hände mit Seife waschen. Maske nur an den Gummibändern berühren.

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          Masken müssen immer eng anliegen.

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          Abstand halten ist auch mit Maske notwendig.

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          Masken bei 60° waschen. Nicht mit Bügeleisen, Mikrowelle o.ä. erhitzen.

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          Masken nicht einstecken und später wieder aufsetzen.

          Zum Anfang

          „Die bayerische Staatsregierung sieht nicht den geringsten Anlass, die Maskenpflicht aufzuheben“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der „Süddeutschen Zeitung“. „Im Gegenteil: Die weltweit steigenden Infektionszahlen und die Hotspots in Deutschland zeigen uns, dass wir bei Corona weiterhin höchste Vorsicht walten lassen müssen“, unterstrich Herrmann.

          Umwandlung in eine Empfehlung

          Auch die rheinland-pfälzische Landesregierung will zunächst an der Maskenpflicht im Handel festhalten. „Das Coronavirus ist noch da und noch gefährlich, das zeigen lokale Ausbrüche“, sagte eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums der „Rheinischen Post“ (Montag). Gerade die Ferienzeit sei nun entscheidend für eine Beurteilung des weiteren Infektionsgeschehens. Daher wäre die Aufhebung der Maskenpflicht aktuell das falsche Signal. Auch andere Bundesländer prüfen laut „Wams“ die Abschaffung der Maskenpflicht in Geschäften.

          „Wir schauen uns gerade an, ob wir beim Einkaufen auf die Maskenpflicht verzichten könne“, sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) der Zeitung. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) plädierte dafür, die Pflicht in eine Empfehlung umzuwandeln.

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