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KSK : Die fremde Welt vor der Kaserne

Soldaten des Kommandos Spezialkräfte bei einer Übung im Jahr 2018 Bild: Bundeswehr / Jana Neumann

Das Kommando Spezialkräfte verliert wegen rechtsextremer Umtriebe eine Kompanie. Der Gipfel der Demütigung, finden ehemalige KSK-Soldaten. Sie fühlen sich schon lange unverstanden.

          8 Min.

          Die Männer vom Kommando Spezialkräfte sehen sich als ganz besondere Patrioten: besonders mutig, besonders fit, besonders hart. Bereit, für ihr Land zu sterben. Doch in jüngster Zeit häufen sich Hinweise, dass es bei einigen mit der Treue zu ihrem Land und seiner Verfassung nicht weit her ist.

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Zwanzig rechtsextremistische Verdachtsfälle zählte der Militärische Abschirmdienst zuletzt, fünfmal so viel wie im Rest der Bundeswehr. Im Mai wurden im Garten eines KSK-Mannes zwei Kilo Sprengstoff, mehrere tausend Schuss Munition und ein SS-Liederbuch ausgegraben. Den verzweifelten Brief eines jungen Hauptmannes hätte es da schon gar nicht mehr gebraucht, der rechtsextreme Ausbilder und eine Erziehung zum „Kadavergehorsam“ anprangerte.

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