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FAZ Plus Artikel Planspiele in Berlin : Wann wird „AKK“ Kanzlerin?

Die Dame links ist noch Bundeskanzlerin, die Dame rechts will es werden – aber wann und wie? Annegret Kramp-Karrenbauer im vergangenen Juni im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin Bild: dpa

Berliner Paralleluniversum: Merkel ist zwar noch Kanzlerin, aber mit Kramp-Karrenbauer steht ihre Nachfolgerin bereit. Und nun gehen die Spekulationen los: Wie könnte die Staffelübergabe erfolgen? Und welche Rolle spielt die SPD?

          In jeder Regierung gibt es Überlegungen für den Fall, dass der Kanzler vor dem Ende der Legislaturperiode aufhört. Bislang waren das immer Notfallszenarien, weil die Kanzler nicht freiwillig gehen wollten. Jetzt ist die Lage eine andere, eine, die es noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gegeben hat. Angela Merkel hat angekündigt, dass sie spätestens zum Ende der Wahlperiode nicht weitermachen will als Bundeskanzlerin. Und sie hat für jedermann erkennbar eine Wunschnachfolgerin: Annegret Kramp-Karrenbauer, die immerhin schon einen Posten von Merkel übernommen hat, den CDU-Vorsitz. Merkels fast vollständiger Verzicht, am Wahlkampf der CDU vor der Europawahl teilzunehmen, lässt in beiden Lagern der Koalition die Frage dringlicher werden, ob Kramp-Karrenbauer schon vor dem regulären Ende der Wahlperiode im Herbst 2021 ins Kanzleramt kommen könnte, ob sie das will. Wie schaut die Union auf diese Möglichkeit? Und wie die SPD?

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Während Sozialdemokraten schon öffentlich machten, dass sie die CDU-Vorsitzende nicht einfach mitten in der Legislaturperiode zur Kanzlerin wählen würden – zuletzt tat das Generalsekretär Lars Klingbeil –, wird die Diskussion in der CDU nur halblaut geführt. Nach außen heißt die Linie, dass Angela Merkel ihren Schreibtisch in der siebten Etage des Kanzleramts bis zum Herbst 2021 behalten werde. Hört man sich aber in der CDU um, so wird auch über „den Fall, dass“ nachgedacht. Immerhin ist Merkels Festlegung, nicht einmal beim Auftakt des CDU-Wahlkampfs vor der Europawahl dabei zu sein, sondern nur ein Mal, nämlich bei der letzten Veranstaltung, ein deutlicher Fingerzeig, dass sie sich aus der Parteipolitik konsequent zurückzieht. In den Landtagswahlkämpfen dieses Jahres scheint sie sich auch nicht engagieren zu wollen. Die Antwort auf die jüngsten europapolitischen Forderungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron überließ sie schon Kramp-Karrenbauer. Die Frage, ob Merkel früher gehen will, ist also keineswegs unberechtigt.

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