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Röntgenbilder im Netz : Mehr Datenschutz in der Arztpraxis

Röntgenbild einer Lunge Bild: dpa

Millionen Patienten fanden diese Woche ihre privatesten Angelegenheiten im Internet veröffentlicht – ein Albtraum. Statt auf die Ärzte zu schimpfen, sollte Spahn seine Einsichten allerdings lieber auf sich selbst anwenden.

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          Diese Woche schockierten Berichte über frei zugängliche Patientendaten im Netz. Zu Recht natürlich, es geht ja hier um intimste Informationen. Sie sind zwar in den Besitz von Institutionen im Gesundheitswesen gelangt, Praxen, Krankenhäusern, Krankenkassen, Anbietern digitaler Archivierungslösungen und so weiter.

          Aber das nicht etwa deshalb, weil die Patienten mit ihren privatesten Angelegenheiten hausieren gegangen sind, sondern weil sie medizinische Behandlung brauchten. Deshalb ist die Beziehung zwischen Arzt und Patient von einem Vertrauensschutz überwölbt.

          Für die Betroffenen gleicht es einem Albtraum, sich plötzlich öffentlich entblößt zu sehen. Und das in einem nahezu grenzenlosen Raum. Darüber hinaus können ihnen auch erhebliche greifbare Schäden entstehen, wenn solche Informationen zu ihren Lasten eingesetzt werden.

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