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Mutmaßlicher Lübcke-Mörder : Aus dem Blick geraten

„Wir sind nicht in der Lage zu sagen, wir beherrschen den Rechtsextremismus“:Seehofer, Haldenwang und Münch am Dienstag Bild: AFP

Langsam verdichtet sich das Bild von Stephan E., dem mutmaßlichen Mörder des CDU-Politikers Walter Lübcke. Welche Verbindungen hat er zu rechtsextremen Gruppen?

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          Für „Terminabsprachen und Trainingszeit“ in Sachen Bogensport solle man sich an Stephan E. wenden, hieß es bis Montagabend auf der Internetseite des „Schützenclubs 1952 Sandershausen“. E. war „Bogenreferent“ und Vorstandsmitglied, ein Bild zeigte ihn mit einer schwarzen Baseball-Kappe. Am Dienstag war es gelöscht. Stephan E. ist dringend verdächtig, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen zu haben.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.
          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.
          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Nach Angaben von Ermittlern fanden sich entsprechende DNA-Spuren auf Lübckes Kleidung. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen übernommen. Die Behörde geht davon aus, dass die Tat einen rechtsextremistischen Hintergrund hat.

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