Parteienfinanzierung :
Keine Spenden sind auch keine Lösung

Von Peter Carstens, Berlin
Lesezeit: 3 Min.
Baden-Württemberg: Dieter Zetsche (rechts), Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Jürgen Zieger (SPD)
Parteien erhalten jedes Jahr Spenden in Millionenhöhe. Daimler hat sich entschieden, Parteien dieses Jahr kein Geld mehr zu überweisen. Das könnte auch mit dem Spenden-Skandal der AfD zusammenhängen.

Um ihre politische Arbeit zu finanzieren, sind Parteien berechtigt, Spenden anzunehmen. Die mögliche Unterstützung reicht von ein paar Euro bis zu Hundertausenden. Doch hat sich in der Vergangenheit gerade bei großen Spenden erwiesen, dass sie einer Partei oft mehr geschadet als genützt haben und auch das spendende Unternehmen eher in Misskredit brachten. So erging es der FDP, die als eine von mehreren Parteien Spenden eines Unternehmers erhielt, der auch an der Mövenpick-Gruppe beteiligt ist. Es war der Anfang vom späteren Untergang.

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