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Cyberattacken : „Die Zahl der Angriffe nimmt stetig zu“

Ein Mitglied der chinesischen Hackergruppe „Red Hacker Alliance“ spürt an seinem Rechner globalen Cyberattacken nach – auch auf die Netze der Bundeswehr? Bild: AFP

Die Bundeswehr wird immer öfter Ziel von Cyberattacken, warnt der scheidende Inspekteur Cyber- und Informationsraum der Truppe. Umso dringlicher sei, dass die Sicherheitsbehörden bei der Cyberabwehr noch besser zusammenarbeiten.

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          Vor drei Jahren ist Ihr Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) in Dienst gestellt worden, General Leinhos, jetzt übergeben Sie es an Ihren Nachfolger. Wie hat sich die Zahl der Angriffe entwickelt?

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin
          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Die Zahl der Angriffe auf die Netze der Bundeswehr nimmt stetig zu. Ebenso ihre Qualität. Das gilt nicht nur für die Bundeswehr. Von einem Cyberangriff sprechen wir allerdings nur, wenn ein gezielter Angriff entdeckt und zugeordnet werden kann, was nur in Einzelfällen geschieht.

          Können Sie Zahlen nennen?

          Insgesamt haben wir 2019 etwa 5,74 Millionen unberechtigte oder schadhafte Zugriffsversuche erkannt und abgewehrt. Der weit überwiegende Teil dieser Ereignisse geht von automatisierten, massenhaften Vorgängen aus, die sich nicht gezielt gegen die Bundeswehr oder ihre Angehörigen richten. Anders als Privatleute registrieren unsere Spezialisten das sehr wohl.

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