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Cyber-Attacke : Bundesnetz doch nicht gehackt

  • Aktualisiert am

Ziel des Angriffs war das Außenministerium. Bild: AFP

Ausländischen Hackern scheint es doch nicht gelungen zu sein, in das Hochsicherheitsnetz des Bundes einzudringen. Sie konnten zwar schädliche Software übertragen, diese aber nicht einsetzen.

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          Der vor knapp drei Wochen bekannt gewordene Hackerangriff auf das Datennetz des Bundes ist nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ fehlgeschlagen. Den ausländischen Hackern sei es doch nicht gelungen, in das speziell gesicherte Datennetz des Bundes einzudringen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise.

          Bei dem Cyberangriff sei zwar die Infrastruktur genutzt worden, um die Schadsoftware von der Hochschule des Bundes zum Auswärtigen Amt zu übertragen. Den Angreifern sei es aber nicht gelungen, außerhalb dieser Verbindung das Netz zu infiltrieren, Informationen mitzulesen oder gar Administratorenrechte zu erlangen. Es war vermutet worden, dass hinter der Attacke Hacker mit Kontakten zum russischen Geheimdienst steckten.

          Der damalige geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte den Angriff als „ernstzunehmenden Vorgang“ bezeichnet, zugleich aber versichert, die Attacke sei isoliert und unter Kontrolle gebracht worden.

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