CSU-Klausur : Seehofer gibt 40 Prozent als Ziel der Union für Bundestagswahl aus
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Lachend ins Wahljahr: Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer vor dem Kloster Banz während der Klausurtagung der Landtagsfraktion. Bild: dpa
Fast scheint das Verhältnis zwischen CSU und CDU wieder so harmonisch wie vor der Flüchtlingskrise zu sein. Horst Seehofer gibt der Union optimistisch eine ehrgeizige Zielmarke vor - und Merkel endlich ein erhofftes Signal.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat 40 Prozent der Wählerstimmen als Zielmarke für die Union bei der Bundestagswahl am 24. September ausgegeben. „Wir kämpfen darum, selbst so stark wie möglich zu werden, CDU und CSU“, sagte Seehofer am Donnerstag nach einer CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz. „Und für uns gemeinsam habe ich das Ziel ausgegeben, dass wir 40 Prozent bei der Bundestagswahl erreichen sollten.“ Bislang hatte Seehofer immer nur erklärt, die Union sollte bei der Wahl im September näher bei 40 als bei 30 Prozent liegen.
Seehofer sicherte gleichzeitig der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel für deren Kanzlerkandidatur abermals die Unterstützung der bayerischen Schwesterpartei zu. Man wolle einen gemeinsamen Wahlkampf mit der CDU und man wolle Merkel unterstützen, sagte Seehofer in seiner Grundsatzrede vor der Landtagsfraktion. Es gehe nun darum, in großen Zukunftsfragen belastbare Gemeinsamkeiten mit der CDU zu erarbeiten. Gleichwohl betonte er, man dürfe Harmonie nicht über die Inhalte stellen. Zu der Frage, ob das für Anfang Februar geplante Spitzentreffen von CDU und CSU in München stattfinden wird, sagte er, die Generalsekretäre arbeiteten daran.