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Interview mit CSU-Chef Söder : „Es gibt schon genug Raketen“

  • -Aktualisiert am

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder Bild: Helmut Fricke

Im Streit über das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 mahnt Markus Söder die amerikanische Regierung zu mehr Partnerschaftlichkeit. In der Nato gehe es um Sicherheit und nicht um Wirtschaft, sagt Bayerns Ministerpräsident im F.A.Z.-Interview.

          3 Min.

          Herr Ministerpräsident, Sie haben zuletzt die Münchner Sicherheitskonferenz verfolgt – was war Ihr Eindruck?

          Timo Frasch

          Politischer Korrespondent in München.

          Die transatlantischen Beziehungen müssen erneuert werden. Es reicht nicht, wenn eine Seite nur Gefolgschaft einfordert. Wir brauchen eine qualifizierte Partnerschaft. Es muss klar sein, dass Recht vor Deals geht und Respekt vor Dominanz.

          Das richtet sich an die Vereinigten Staaten?

          Von amerikanischen Senatoren und von Mitgliedern des Repräsentantenhauses kamen in München viele positive Signale des Miteinanders. Mit all jenen müssen wir noch stärker in den Dialog treten. Was hingegen von der amerikanischen Administration kam, war doch ein wenig einseitig. Wir bleiben natürlich enger Partner der USA – aber Partnerschaft ist keine blinde Gefolgschaft.

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