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CSU : Wünscht sich Seehofer Guttenberg als Partei-Chef?

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„Lausiger Umgang“ mit seinem Rücktritt: Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg glaubt nicht an eine Rückkehr in die deutsche Politik. Bild: Reuters

Rücktritt vom Rücktritt? Horst Seehofer wünscht sich nach einem Bericht eine Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg in die CSU – als Spitzenkandidat und Parteichef. Doch der hat andere Pläne.

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          Mischt Karl-Theodor zu Guttenberg bald wieder auf der deutschen Politikbühne mit? Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichtet, wünscht sich der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer den ehemaligen Verteidigungsminister zurück in Bayern. Guttenberg solle die CSU demnach als Spitzenkandidat und Parteichef in den Bundestagswahlkampf 2017 führen. Die SZ beruft sich dabei auf Informationen aus parteiinternen Kreisen. 

          Guttenberg habe das Rückkehrangebot mit dem Verweis auf seine jetzigen Tätigkeiten als Vorsitzender einer Investment- und Beratungsfirma aber abgelehnt, berichtet die Zeitung weiter. Der ehemalige CSU-Politiker war 2011 wegen Manipulationen bei seiner Doktorarbeit als Verteidigungsminister zurückgetreten und lebt seitdem in den Vereinigten Staaten. „Unabhängig davon würden die berechtigten Gründe für meinen Rücktritt sowie mein lausiger Umgang damit eine Rückkehr nicht rechtfertigen", zitiert die SZ aus einer E-Mail Guttenbergs.

          Ursprünglich wollte Horst Seehofer seinen Parteivorsitz vor dem Bundestagswahlkampf abgeben – noch in diesem Jahr. Als aussichtsreichster Kandidat für seine Nachfolge als CSU-Chef gilt der bisherige bayrische Finanzminister Markus Söder. Zu diesem wird Seehofer jedoch kein gutes Verhältnis nachgesagt. Auch eine abermalige Kandidatur hat Seehofer deshalb zuletzt nicht mehr ausgeschlossen.

          Guttenberg gehört einen Strategieteam der CSU an, das in dieser Woche seiner Arbeit aufnimmt. Dort berät er die Partei in außenpolitischen Fragen.

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