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Interessenkonflikt : CSU-Abgeordneter Zech legt Parteiämter und Bundestagsmandat nieder

  • Aktualisiert am

„Interessenskollisionen“ sorgen dafür, dass Zech seine Ämter abgibt. Bild: dpa

Wegen möglicher Interessenkonflikte gibt der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech seine Ämter auf. Mit der Maskenaffäre habe der Schritt nichts zu tun — er wolle damit vor allem die Partei schützen.

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          Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech legt wegen möglicher „Interessenkollisionen“ sein Mandat und seine Parteiämter nieder. Das sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit entsprechende Berichte von „Passauer Neue Presse“ und „Münchner Merkur“.

          Mit der aktuellen Affäre um Corona-Schutzmasken habe der Rücktritt nichts zu tun. Hintergrund seien vielmehr Vorwürfe, Mandat und unternehmerische Tätigkeiten miteinander verquickt zu haben.

          „Tobias Zech hat sich an den Ethikausschuss der CSU mit der Bitte gewandt, mögliche Interessenkollisionen zu prüfen. Diese Prüfung dauert an“, sagte Blume. Dass Zech unabhängig vom Ausgang dieser Prüfung unmittelbare Konsequenzen ziehe, sei folgerichtig, um Schaden von der CSU abzuwenden. Dies sei „der einzig richtige Schritt“.

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