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Bundesweit 160 Fälle anerkannt : Zahl der Corona-Impfschäden hat sich fast verdreifacht

Impfung mit dem an die Corona-Variante Omikron BA.4-5 angepassten Comirnaty-Wirkstoff von Biontech Mitte Oktober in Stuttgart Bild: dpa

Bundesweit haben die Behörden in 160 Fällen Impfschäden nach einer Corona-Impfung anerkannt. Die Zahl der Anträge ist seit dem Frühjahr deutlich gestiegen. Doch nur etwa jeder zehnte ist erfolgreich.

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          Die verfügbaren Impfstoffe gegen das Coronavirus gelten als ausgesprochen sicher, darin sind sich fast alle Wissenschaftler einig. Auch die neuen Impfstoffe, die an die aktuell dominierenden Omikron-Varianten angepasst sind, stuft die Ständige Impfkommission als „sicher und gut verträglich“ ein. Bei den meisten Menschen verursachen Corona-Impfstoffe allenfalls sogenannte Impfreaktionen, also Reizungen der Haut an der Einstichstelle, vorübergehendes Fieber, Kopfschmerzen oder zeitweises Unwohlsein.

          Kim Björn Becker
          Redakteur in der Politik.

          Veritable Impfschäden, bei denen die Betroffenen über einen längeren Zeitraum gesundheitlich beeinträchtigt werden, sind ausgesprochen selten – doch sie kommen vor, und die Zahl der festgestellten Impfschäden ist nach Recherchen der F.A.Z. zuletzt deutlich gestiegen.

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