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Zu Hause wegen Corona : Besonders hart trifft es Grundschüler

Der digitale Lernraum ist überlastet: Münchner Schülerin blickt auf den Bildschirm. Bild: dpa

In der Pandemie zeigt sich, dass die Digitalisierung in den deutschen Schulen noch nicht weit genug vorangekommen ist, vor allem Grundschulen hinken hinterher – besonders benachteiligt sind Kinder aus ärmeren Verhältnissen.

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          Spätestens nach der langen Episode der coronabedingten Schulschließungen werden alle Schüler wissen, dass Lernen ohne Lehrer nicht möglich ist. Selbst wenn es gelingt, die Aussetzung der Schulpflicht mit digitalen Angeboten zu überbrücken, fehlen Rückmeldung, Korrektur und vor allem Phasen der Wiederholung und Übung.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Das trifft insbesondere die Grundschüler, die darauf angewiesen sind, in den ersten Schuljahren die grundlegenden Kulturtechniken zu lernen. Sie sind die Voraussetzung für alle darauf folgende Bildung und mit Lesen, Schreiben und Rechnen nur unzureichend beschrieben.

          Lernen erschöpfe sich nicht in Wissensvermittlung, sondern müsse als „Umgang mit Wissen“ geübt werden, sagt der Berliner Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth. Zweifellos können die besten Lernplattformen den Unterricht und die Schule nicht ersetzen. Wer das glaubt, könnte die allgemeine Schulpflicht abschaffen.

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