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Corona-Kommunikation : Wie bringt man den Deutschen bei, wie schlimm es wirklich ist?

Der leere Platz der Bundeskanzlerin vor der Kabinettssitzung am 1. April Bild: Reuters

Die Bundesregierung muss sich gerade mit Szenarien befassen, die Furcht einflößen. Soll sie mit offenen Worten darüber die Angst der Bürger verstärken – oder mit ruhigen Worten um Vertrauen werben? Über einen schwierigen Balanceakt

          7 Min.

          Kürzlich erblickte eine interne Lageeinschätzung des Bundesinnenministeriums zur Corona-Pandemie das Licht der Welt, bei deren Lektüre dem Leser der Atem stocken kann. Schon im ersten Absatz des 17-Seiten-Papiers mit der Überschrift „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ wird eine Horror-Zahl genannt: Wenn nichts unternommen würde, wäre mit mehr als einer Million Toten allein in diesem Jahr in Deutschland zu rechnen.

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Ein solch brutaler Aufschlag klingt eher nach Donald Trump als nach der Bundesregierung. Zwar wurde die von einem Staatssekretärs im Auftrag von Bundesinnenminister Horst Seehofer erstellte Analyse als „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.

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