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Corona-Schutzmaßnahmen : Alt gegen Jung in der Pandemie

Bisher wurden in Deutschland vor allem Ältere geimpft. Bild: Lucas Bäuml

Der Staat schützt derzeit vor allem die Senioren. Das empfinden manche Jüngere als ungerecht. Zerbricht an Corona der Generationenvertrag?

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          Wenn sich das Coronavirus im menschlichen Körper ausbreitet, kann es dort Verheerendes anrichten. Fast alle der sogenannten Corona-Toten sterben nicht mit dem Virus, sondern an seinen unmittelbaren Folgen. Doch der Schrecken dieser Pandemie beschränkt sich nicht auf medizinische Befunde, er zeigt sich nicht nur in den Krankenakten. Die zweite Tücke des Erregers besteht darin, dass er an den Grundfesten der Gemeinschaft rüttelt. Corona provoziert die Frage, welche Strategie nicht nur wirksam ist, sondern auch gerecht – beim Lockdown, beim Impfen, bei der Vorstellung, was danach kommt.

          Dass bei der Bewältigung dieser Krise medizinische und ethische Fragen so oft kollidieren, hat einen Grund. Das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, ist ungleich verteilt, vor allem das Alter ist maßgeblich. Auch Junge können schwer an Covid-19 erkranken, aber es trifft vor allem die Älteren. Es braucht keine Pandemie, um darüber zu streiten, ob der Generationenvertrag noch beiden Seiten gerecht wird. Doch die Gesundheitskrise wirft ein gefährliches Schlaglicht darauf.

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