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Corona-Regeln : Kleinkrieg um die Parkbank

Ist das erlaubt? Ein Mann und eine Frau auf einer Bank im bayerischen Staffelberg. Bild: dpa

Was ist erlaubt in Zeiten des Kontaktverbots? In Sachsen müssen Richter klären, wie weit das Lebensumfeld eines Menschen reicht. Und in Bayern wird diskutiert, ob man sich noch mit einem Buch auf die Bank setzen darf.

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          Die Frage, wie weit in Corona-Zeiten das „Umfeld des Wohnbereichs“ der Sachsen für Sport und Freizeit reicht, ist seit Dienstag juristisch geklärt: zehn bis 15 Kilometer. Das legte das Sächsische Oberverwaltungsgericht in einer Entscheidung über einen Eilantrag fest, der sich gegen wesentliche Teile der Allgemeinverfügung gewandt hatte.

          Daraufhin meldeten sich umgehend Radfahrer zu Wort, die – allein – gerne mal halbe bis ganze Tour-de-France-Etappen wegschrubben und nun wissen wollen, ob sie diese jetzt im Kreis fahren müssten. Dabei hatte die Landesregierung bewusst keine feste Kilometergrenze gesetzt, sondern Sport und Bewegung „vorrangig im Umfeld des Wohnbereichs“ erlaubt. Das sollte Menschen, die nicht in der Nähe von Grünflächen leben, die Möglichkeit geben, zu solchen zu gelangen, andererseits aber auch Menschenaufläufe an Hot Spots verhindern.

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