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Kontrollen in der Gastronomie : Wie die Länder die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren

Corona-Kontrollen in München Bild: dpa

2 G, 3 G, 3 G plus: Überall gelten andere Regeln für den Zutritt in Cafés oder Restaurants. In welchen Bundesländern wie gut auf die Einhaltung der Maßnahmen geachtet wird – und wo die höchsten Strafen drohen.

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          „Ein Kunde kommt nicht mehr.“ Diese Bilanz zieht Julian Ploch, einer von zwei Inhabern der Frankfurter Kaffeerösterei Hoppenworth & Ploch, nach mehreren Pandemie-Monaten unter 2-G-Bedingungen. Lediglich ein Stammkunde meide seine drei Caféfilialen, seit die Mitarbeiter kontrollieren, ob die Gäste geimpft oder genesen sind. Das 2-G-Konzept hat Ploch freiwillig eingeführt, aus Überzeugung, wie er sagt: „Aus unserer Sicht ist die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie.“

          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.
          Anna Schiller
          Volontärin.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Nach einer Erhebung des Hotel- und Gaststättenverbandes gehört Ploch zu einer Minderheit. Nur neun Prozent der Gaststätten und Hotels in Deutschland wenden demnach die 2-G-Regel an. Zwei Drittel haben mit einem 3-G-Konzept geöffnet. Ihre Gäste müssen nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind – oder einen negativen Schnelltest vorlegen. Zu welchen Regeln die Gastronomen angehalten sind, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

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