https://www.faz.net/-gpf-a7cn2

Corona-Politik : Viel berechtigte, aber auch viel billige Kritik

Die Corona Warn-App der Bundesregierung zeigt den Bildschirm mit der Meldung Erhöhtes Risiko. Bild: Lando Hass

In der Corona-Pandemie ist Kritik an diesem und jenem oft berechtigt. Viel öfter aber noch wohlfeil.

          3 Min.

          Es ist nicht alles glatt gelaufen im Kampf gegen das Coronavirus. Ganz und gar nicht. Bei der Impfaktion kommen manche Bundesländer nur langsam voran. Viele Heime sind überlastet, weil die Pfleger sich nicht nur wie bisher um die Bewohner kümmern müssen, sondern neben den Impfungen auch noch die Schnelltests von Angehörigen organisieren müssen. Bei der Entwicklung der Warn-App, die viele Ansteckungen verhindern sollte, hat sich die Bundesregierung ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert – die App hat vermutlich nicht allzu viel gebracht.

          Die Liste von öffentlich diskutierten Fehlern, Missgeschicken oder schlicht unglücklichen Entwicklungen bei dem Versuch, der Verbreitung des Virus wirksam entgegenzutreten, ließe sich leicht verlängern. Über jede Facette ist in der Vergangenheit intensiv diskutiert worden, niemand wurde dabei geschont. Gerade deshalb ist es nötig, einen Schritt zurückzutreten und die aufgeregten Debatten der vergangenen Wochen einzuordnen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.
          Ein Teil eines Kreuzfahrtschiffs wird am Warnemünder Standort der MV Werften ausgedockt. (Archivfoto)

          MV Werften in der Krise : Schiffbruch an der Ostsee

          Die MV Werften sind durch Corona und hausgemachte Fehler in eine Schieflage geraten. Trotz hoher Staatshilfen fehlen die Perspektiven. Es wächst die Angst vor einem Kollaps.