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Kampf gegen die Pandemie : Was wir seit der ersten Welle gelernt haben

  • -Aktualisiert am

Ausgangsbeschränkungen gab es noch nicht, Toilettenpapier in vielen Läden im Oktober nicht mehr. Bild: Finn Winkler

Der Kampf gegen Corona ist mühsam und teuer. Aber er beginnt jetzt nicht von vorn. Es gibt ein paar Dinge, die jetzt viel klarer sind als noch im Frühjahr.

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          Viele fühlen sich ans Frühjahr erinnert: Es ist Lockdown. Zwar nicht so strikt wie damals, aber dafür ohne blühende Bäume und heller werdende Tage. Also ziemlich düstere Aussichten. Mit einem Unterschied: Wissenschaftler und Politiker hatten ein halbes Jahr, um das Virus und seine Wirkung besser zu verstehen. Die Zeit ist nicht ungenutzt verstrichen.

          Viel ist jetzt bekannt darüber, wie und wo Menschen einander anstecken. Nämlich vor allem durch Tröpfchen, die beim Husten, Sprechen oder Singen freigesetzt werden. Nur eine untergeordnete Rolle spielen Schmierinfektionen. Die hatten im Frühjahr noch für Angst und Schrecken gesorgt. In Supermärkten sah man Kunden mit Gummihandschuhen, die bloß nicht in Kontakt kommen wollten mit Waren, die andere schon berührt hatten. Das Bundesinstitut für Risikoforschung sieht keine belastbaren Belege dafür, dass sich bisher Deutsche über kontaminierte Gegenstände oder Oberflächen mit dem Virus infiziert hätten. Ausgeschlossen ist es nicht, aber andere Ansteckungswege sind viel gefährlicher.

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