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Was zu tun ist : Corona stellt mehr als eine Systemfrage

Corona-Herbst: Eine FFP-2-Maske am Straßenrand in Würzburg Bild: dpa

Auch nach der Wahl bleibt die Pandemie die größte Herausforderung. Die nächste Regierung muss Antworten liefern zur Zukunft des Gesundheitssystems, den Freiheitsrechten der Bürger – und zu einer Impfpflicht.

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          Wer will, kann selbst dem größten Übel etwas Gutes abgewinnen. Es ist eine Frage der Perspektive, ob selbst in der Katastrophe noch ein Nutzen erkennbar wird. Natürlich war nichts gut an dieser Corona-Krise, die bisher knapp 93.000 Menschen in Deutschland das Leben gekostet hat – von den vielen gesellschaftlichen Verletzungen, die sich nicht oder nur schwer in Zahlen fassen lassen, ganz zu schweigen. Doch in ihrer Unbarmherzigkeit hat die Pandemie deutlich gemacht, wo dieses Land in Sachen Krisenbewältigung steht. Und was daraus für eine neue Bundesregierung folgt.

          Selten stand eine Bundestagswahl unter dem Eindruck einer so viele Bereiche des Zusammenlebens umfassenden Krise wie in diesem Jahr. Deshalb ist diese Bundestagswahl auch eine Entscheidung darüber, wie gut oder schlecht die scheidende Koalition die Pandemie verwaltet hat, seit das Virus Anfang des vergangenen Jahres zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen wurde. Die Wahlentscheidung dürfte eng verknüpft sein mit der Frage, welche Art des Krisenmanagements sich die Menschen für die nächsten Wochen und Monate wünschen. Und welche sie ablehnen.

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